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Warum Poker und Kitesurfen sich gleichen


cardsharkDie europäische Sportszene wird größtenteils vom großartigen Sport Fußball dominiert. Viel mehr als nur ein Sport hat der Fußball sogar den Stellenwert einer Art „Religion“ – mit Millionen und Abermillionen von Fans auf der ganzen Welt. Aber während dieser landgebundene Sport weiterhin in einer wettbewerbsfähigen Sportbranche aufblüht, rücken zwei andere Sportarten ins Rampenlicht. Vom Grün des Fußballplatzes aus schauen wir auf die filzgrünen Pokertische. Vom rechteckigen Feld wandert unser Blick weiter zu den unförmigen Wellen beim Kitesurfing. Diese zwei Sportarten scheinen nichts miteinander gemein zu haben, teilen sich aber einige Gemeinsamkeiten. Tatsächlich gehen manche soweit zu sagen, dass Poker und Kitesurfing zusammengehören.

Wenn kein Wind weht, wenden sich viele Kitsurfer dem Pokerspiel zu. Und wenn professionelle Pokerspieler sich mit links durch die hochrangigen Turniere spielen, setzen sie ihre Gewinne für Urlaube in einem Strandparadis ein. Es überrascht keineswegs, wenn Pokerspieler sich auch an Kitesurfing als Extremsportart versuchen, um den gleichen Adrenalinkick, wie an den Pokertischen zu spüren.

Abgesehen von der Tatsache, dass es bei beiden Disziplinen auf Grundlagen wie Fokussiertheit und Geduld ankommt, gehört zu Poker und Kitesurfing mehr, was sie unmerklich ähnlich macht. Zum Beispiel: Pokerprofis lieben es sich „Kartenhaie“ zu nennen. Obwohl dies teilweise der Wahrheit entspricht, angesichts der aggressiven Spielweise bei einem typischen Kartenspiel, gleichen Pokerprofis eher stillen Meereswesen, die stundenlang ausharren, bevor sie zuschlagen.

Andererseits ist Kitesurfing, genauso wie Poker, ein Geduldsspiel. Man könnte Kitesurfing leicht für eine einfache Sportart halten, aber ganz im Gegenteil: man benötigt ziemlich viel Geschick, um solch einen Extremsport zu beherrschen. Oft muss man seinen Fahrstil daran anpassen, wie stark der Wind weht. Dasselbe Prinzip findet sich auch an Pokertischen, wo Kartenspieler oft ihre Strategien der Stärke ihres Blatts anpassen. Abgesehen davon, dass sie die gleichen Grundlagen teilen, sind Poker und Kitesurfing auch die Favoriten der Größen in der Unterhaltungsbranche. Von Fundraising-Veranstaltungen bis zu Kitesurf-Festivals sind die beiden Hobbys auch am Strand heimisch geworden. Mogule der Unterhaltungsindustrie richten oft Pokernächte im Rahmen von Kitesurf-Turnieren aus. Da gibt es die partypoker-gesponserte World-Poker-Tour-Cruise, die auf beide, Strand- und Pokerliebhaber, ausgerichtet ist. Der Sportwetten-Riese Bwin hat auch die Kite-Surf-Pro 2006 gesponsert.
Das sind nur ein paar Beispiele dafür, dass Poker und Glücksspielanbieter sich mit Surfenthusiasten zusammengetan haben, um beide Hobbys für ihre Fans besser verfügbar zu machen.


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