How to do

Sprungstart


Hier lernst du den Sprungstart

Der Sprungstart kann eine sehr elegante Startvariante sein, wenn man sie nur richtig durchführt. Wenn man beispielsweise mit Kite und Board in der Hand auf einer Landzunge entlangläuft, sich plötzlich mittels Schirm auf ein paar Meter Höhe katapultiert und in der Luft das Board anzieht, wird man am Strand einige Fans für sich gewinnen.

Voraussetzungen: Ideal sind Spots, an denen man vom Land in ein schnell tief werdendes (!) Gewässer springen kann. Also zum Beispiel bei Lagunen oder der Luvseite eines freiliegenden Sees. Doch auch bei Sideshore in bis zu hüfttiefem Wasser funktioniert es, wenn auch der Absprung umso schwerer fällt. Hilfreich ist dann, wenn man gut Druck in der Tüte hat. Denn aus dem Stehen zu springen fällt schwerer als aus dem Lauf. Bitte übe es trotzdem nicht in sehr flachem Wasser, schließlich können die Folgen sehr ungut sein. Ein kleiner Tipp: Es kann helfen, die Schlaufen etwas zu lockern.

sprungstartschlüsselAbsprung aus dem Lauf: Halte den Kite auf 30 bis 60 Grad (hier muss man von Modell zu Modell etwas experimentieren). Laufe auf Halbwindkurs und halte das Board in der in Fahrtrichtung gesehen hinteren Hand. Greife kurz mit der vorderen Hand über Kreuz, um den Schirm nach oben zu lenken. Nimm sie dann wieder auf die richtige Seite knapp neben den Depowertampen, stemme dich gegen den Kite, powere an und spring ab.

Absprung aus dem Stand: Im knietiefen Wasser wirst du nicht wirklich anlaufen können, weshalb du deutlich mehr Wind für diese Variante brauchst. Das Prinzip ist jedoch das gleiche: Das Board ist in der hinteren Hand. Lenke den Schirm von unten kräftig nach hinten (über Kreuz greifen), stemme dich gegen den Kite, powere an und springe ab. Wichtig ist, dass du nicht versuchst, nach oben zu springen, sondern vom Kite weg. Je mehr Leinenspannung du aufbauen kannst, umso höher geht es.

Flugphase: Wenn du in der Luft bist, solltest du so schnell wie möglich versuchen, in die Schlaufen zu kommen. Am besten übst du dies schon vorher am Ufer. Es hilft enorm, wenn du dich nach dem Absprung zur Seite drehst, denn so kommst du leichter an die Füße.

Landung: Die Landung wird dadurch erschwert, dass deine Füße noch nicht fest in den Schlaufen stecken. Daher ist die Schirmdosierung noch wichtiger als bei manch anderem Trick. Je schneller dein Kite ist, umso enger musst du mit der vorderen Hand neben dem Depowertampen greifen.


3 Comments on Sprungstart

  1. J-T

    Wie soll man das Board anziehen denn am Strand üben?
    Das habt ihr hier ja schon öfters erwähnt (Boardoff), aber mir fehlt da die Vorstellungskraft. Einfach hochspringen und mit Brett halb an den Füßen in den Sand einschlagen kann ja nicht gemeint sein, oder???

    Danke und Liebe Grüße

    Jan-Tjark

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