Kite News

Petition gegen generelles Kiteverbot an deutschen Küsten


NordseeUm was geht es?
Die Nationalparkverwaltungen Wattenmeer fordern das Bundesverkehrsministerium auf, die Verordnung über das Befahren der Bundeswasserstraßen in Nationalparken im Bereich der Nordsee (NPNordSBefV) dahingehend zu novellieren, dass das Kiten grundsätzlich und generell verboten wird. Inwiefern von dem generellen Kiteverbot auf deutschen Küstengewässern Ausnahmen gemacht werden, ist völlig offen. Gewünschte Ausnahmen von dem Verbot müssten von Interessengruppen beantragt werden und könnten entsprechend der geforderten Novellierung der Verordnung zukünftig alleine von den Nationalparkverwaltungen Wattenmeer der jeweiligen Bundesländer ohne Beteiligung Dritter bewilligt oder abgelehnt werden. Dabei soll die Beurteilung hinsichtlich der Erteilung einer möglichen Erlaubnis sehr restriktiven Prüfungen unterworfen werden, die ein viele Monate, wenn nicht Jahre währender Prozess sein kann, für dessen Dauer der Spot geschlossen bleibt. Die Erfahrungen mit vergleichbaren Regelungen im Gesetz über den Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“(NWattNPG) machen deutlich: Der Freiraum für Wassersportler im Nationalpark, der große Teile des Küstenmeer umfasst, geht damit praktisch vollkommen verloren.

Rechtsgrundlage für die Verordnung über das Befahren der Bundeswasserstraßen in Nationalparken im Bereich der Nordsee (NPNordSBefV) ist das Wasserstrassengesetzt des Bundes, dass bei einer möglichen Änderung damit den gesamten Küstenbereich Deutschlands, also auch die Ostsee betreffen würde.

Was können wir tun?

Bundesweite Petition gegen das generelle Kiteverbot
Gegen die Änderung der Verordnung über das Befahren der Bundeswasserstraßen in Nationalparken im Bereich der Nordsee (NPNordSBefV) die zum Ziel hat das Kiten grundsätzlich zu verbieten haben sich zahlreiche eingetragene Kiter-Vereine zusammengeschlossen und richten die folgende Petition an das Bundesverkehrsministerium:

https://weact.campact.de/petitions/kein-generelles-verbot-fur-das-kiten-im-wattenmeer

Ziel der Petition ist, die Betroffenheit in der Bevölkerung zu verdeutlichen und das geplante generelle Kiteverbot abzuwenden, damit ein Sport nicht gefährdet wird, der bereits mit Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Meisterschaften im nationalen Bereich unzählige Menschen begeistert und 2017 zur olympischen Disziplin werden soll.
Denn dieser Sport findet nur an den Küsten der Nord- und Ostsee seine geeigneten Reviere.

Unterstütze die Petition durch Deine Unterschrift und leite diese bitte an Deine Freunde weiter. Je mehr Menschen diese Petition unterschreiben, desto größer ist die Chance, dass wir auch noch in Zukunft unseren Sport in Deutschland ausüben können.


19 Comments on Petition gegen generelles Kiteverbot an deutschen Küsten

  1. Claudia Chwialkowski

    Wir Kiter lieben die Natur, deshalb üben wir einen Outdoorsport aus, der ohne Motoren o.ä. auskommt. Dort, wo die Natur geschont werden muss, zum Beispiel Vögel beim Brüten oder Rasten, sind wir gern bereit, in den Zeiten dort nicht zu kiten. Das müsste übrigens gern besser ausgewiesen werden, in Mecklenburg-Vorpommern wird das gut gemacht. Aber sicherlich kann das Wattenmeer so aufgeteilt werden, dass alle in seinen Genuss kommen. Deshalb verbieten Sie bitte das Kiten nicht grundsätzlich, schließen Sie bitte nicht unsere Reviere, sondern schaffen möglichst schnell klare Verhältnisse. Danke!

  2. bebe

    Ich frage mich ob die , die so besonders besorgt sind um`s das Leben im Wattenmeer , sich auch so vehement um all die anderen Lebewesen Schweine ,Kühe , Rehe , Hühner usw sorgen oder ob die mindestens dreimal am Tag tot und gewürzt auf dem Teller liegen müßen . Die ganzen Tierarten und Lebewesen im Wattenmeer sind doch nicht durch die Kitesurfer verschwunden.Ganz im Gegenteil.Die meisten Kitesurfer gehen mehr als verantwortlich mit dem Wasser und den Stränden um und räumen den Müll von anderen Leuten weg.Tierschutz und damit auch Schutz des Wattenmeers fängt bei einer Eigenverantwortlichkeit an und in meiner Welt auch auf dem Teller und nicht bei den Kitesurfern .

  3. Jan N.

    Kitesurfen ist eine für den Tourismus an vielen Orten bedeutende neue Trendsportart. Es gibt wissenschaftliche Studien die zeigen, dass Kitesurfer nicht mehr Scheuchwirkung als Radfahrer oder Fußgänger haben. Ich bin Mitglied des WWF, aber was der NABU in Deutschland an vielen Stellen treibt hat nichts mehr mit Umweltschutz zu tun. Die stoppen den Bau von Hochspannungsleitungen in Mecklenburg-Vorpommern und den Bau von Windkraftanlagen in NRW und verhindern damit aktiv das Gelingen der Energiewende. Die ganze Welt guckt auf Deutschland ob es möglich ist in so einem großen Industrieland auf Erneuerbare umzustellen und gerade die Umweltschützer sind die größten Blockierer.
    Deutschlands Tourismus profitiert von Vielfallt und da gehört auch das Kitesurfen dazu. Reglementierung ist völlig OK, aber ein generelles Verbot ist völlig unverhältnismäßig.

  4. Wolle

    Leben kommt aus dem Wasser und zieht jedes Leben auch wieder in seinen wunderbaren Bann. Deshalb sollte auch jeder mit Rücksicht auf alles andere Leben die Möglichkeit dazu haben das Wasser auf seine Art und Weise zu nutzen. Nirgends hat man so ein Vollkommenes Gefühl wie auf dem Wasser, wenn man die Natur so unmittelbar spürt. In diesem Sinne GEGEN das Verbot!!!!!!

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