Kitesurf World Cup

KSWC – FAVORITEN UND STATISTIK


Offizielles Event-Logo Think Blue. Kitesurf World Cup / St. Peter-OrdingText von ALEX HEGELER

Das im Sport, egal ob Fußball, Eishockey oder Basketball, sehr gerne Statistiken zur Hand genommen werden, um Prognosen für den Ausgang oder die Spielweise abzugeben, ist gemeinhin bekannt und häufiger Bestandteil angeregter Diskussionen. Mathematik gegen Zufall. Auch wir haben in diesem Jahr mal den Taschenrechner rausgeholt und den Kitesurf World Cup in St. Peter-Ording unter die Lupe genommen. Die Tatsache, dass die Rekordsieger Youri Zoon und Kevin Langeree in dieser Saison noch nicht ihre Leistung bringen konnten, macht den Ausgang des Cups umso interessanter. Die Statistik zeigt dabei, dass der momentane Spitzenreiter Christophe Tack bei den Kitesurf World Cups in St. Peter-Ording, bezogen auf seinen vergangenen Platzierungen, noch keine allzu großen Triumphe auffahren konnte.

Tack feierte seine World Cup Premiere in Deutschland bereits mit 16 Jahren und landete damals auf Rang 25. In sechsten Anlauf im letzten Jahr schaffte er zum ersten Mal den Sprung auf das Treppchen und wurde Dritter.

Im Gegensatz zu Tack hat Marc Jacobs eine weniger lange Historie Deutscher World Cups vorzuweisen. Der Australier nahm das erste Mal 2011 an dem Wettbewerb teil und belegt seitdem im Schnitt den fünften Platz. Anders als dem Belgier Tack gelang Jacobs schon im dritten Anlauf der Sprung auf Platz 1. Der Drittplatzierte, Alexandre Neto, nahm erst zwei Mal teil und kam dabei nicht über Platz 17 hinaus.

IMG_09081Vorjahressieger Marc JacobsVorjahressieger Marc Jacobs
Schon allein weil die Rekordsiegerin Gisela Pulido auch in diesem Jahr wieder ganz oben mitfährt, stehen die Favoriten, auch statistisch gesehen, längst fest. Die aktuelle Top Drei der Welt ist gleichzeitig auch das erfolgreichste St. Peter-Trio der Geschichte. Rekordweltmeisterin Gisela Pulido holte bei ihren fünf Teilnahmen im Schnitt Platz 1,6 und lässt damit die dennoch überragenden Werte von Karolina Winkowska und Bruna Kajiya, jeweils 2,3, weniger beeindruckend erscheinen.

IMG_0958Statistisch die Beste: Gisela PulidoStatistisch die Beste: Gisela Pulido
Die beiden besten Deutschen Mario Rodwald und Sabrina Lutz haben durchaus auch eine sehenswerte Statistik. Die Hamburgerin Lutz holte bei ihren drei Teilnahmen in St. Peter Ording im Schnitt den 7. Platz. Mario Rodwald, der mit 16 Jahren das erste Mal in Deutschland mitmischte und auf Anhieb Platz 5 erobern konnte, hat sogar eine bessere Statistik als der Weltranglistenerste Christophe Tack. Zwar blieb die Platzierung bei seinem ersten Auftritt bis hierhin seine beste, doch konnte er im Schnitt immer den 10 Platz erreichen. Zwei Plätze besser als Tack.

Zahlen bleiben, sowohl für Statistikfreunde als auch für Skeptiker, generell nur Zahlen, entstanden aus einer mathematischen Spielerei, doch spätestens am 10.08.2014, wenn der Think Blue. Kitesurf World Cup zu ende gegangen ist, werden wir wissen ob sich aus Zahlen der Vergangenheit auch ein Stückchen Zukunft lesen lässt.


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