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Bundeswehr – Sponsor des Kitesurf Worldcup in SPO


Kaum zu glauben: Die Bundeswehr sponsert den Kite World Cup in St. Peter Ording. Oberstleutnant Egger, Leiter des Dezernates Werbung und Beratung der Bundeswehr: „Wir als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands können bei einem so bedeutenden und renommierten Event unsere vielfältigen Berufs- und Tätigkeitsfelder optimal präsentieren.“

Hintergrund dieser Aktion ist die Einstellung des Wehrdienstes in Deutschland. Die Bundeswehr braucht Nachwuchs und möchte den Kite-Sport nutzen, um unter den Kite-Fans für den Dienst an der Waffe zu werben. Quelle: dailydose.de

Was hältst du davon??? Wir wollen deine Meinung zu diesem Thema hören..


9 Comments on Bundeswehr – Sponsor des Kitesurf Worldcup in SPO

  1. Paul G.

    Find ich scheisse, kiten ist ein friedlicher entspannter Sport, der nicht als Rekrutierungswerbeträger für die Bundeswehr dienen sollte, nur wei die Bundeswehr sich als hip präsentieren will. Das fördert eine völlig falsche und perverse Sichtweise zum Thema Krieg, daran ist nichts schön zu reden. Und niemand sollte sich dafür entscheiden zur Bundeswehr zu gehen weil die sich mit ein paar hippen Surfern schmückt!
    Um das nochma zu präzisieren man kann über die Bundeswehr, Auslandseinsätze etc viel diskutieren, was ich hier so schlimm finde ist de Vorstellung das der Sport den ich so liebe begünstigt das ein junger Mensch traumatisiert umd geschädigt fürs Leben(oder ganz ohne Leben) aus Afgahnistan oder ähnlichem wiederkommt, weil er sich in der lockeren fröhlichen Atmossphäre des worldcups dafür entschieden hat……

    Ich rufe hiermit zum Boykott der Verantstaltung auf!!!!

  2. Michael L.

    Und schon wird sich mal wieder über ein Klischee-Bild der Bundeswehr aufgeregt. Dir ist schon klar, dass der Boykott dieser Veranstaltung die völlig falschen treffen würde? Wie hoch ist denn bloß die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand auf so einer Veranstaltung dazu entscheidet Berufssoldat zu werden und dann vor Ort auch gleich unterschreibt? Mal ehrlich: Sei doch froh, dass es einen finanzkräftigen Sponsor gibt. Sich mit der Bundeswehr als Arbeitgeber auseinanderzusetzen ist mit Sicherheit auch nicht falsch. Schliesslich soll doch jeder dort arbeiten wo er möchte. Viel interessanter waäre die Frage was die Hersteller dazu sagen. Die Meinung der Offiziellen der PKRA würde mich interessieren. Denn an dieser Stelle ist darauf zu achten, dass das ganze ein Sportevent bleibt und nicht in ein Rekrutierungsevent ausartet. Und nur mal so nebenbei: Lebenslange Schädigungen können auch bei Rettungsdiensten auftreten, wenn Tote geborgen werden müssen. Dafür muss man nicht unbedingt in den Krieg ziehen…

  3. derjenigewelcher

    Zu viel Filme gesehen? Mit einer Unterschrift ab nach Afghanistan?! Erstmal musst du dich da bewerben. Dann, wenn du alle Tests gut bestanden hast und tauglich bist wirst du bei Bedarf genommen.

    Außerdem schonmal darüber nachgedacht, wo sämtliche erfolgreichen deutschen Sportler arbeiten…?

  4. noms

    Kitesurfen ist olympisch! Das ist momentan ein großes Thema!
    Viele befürworten den Aufstieg des Kitesurfens!

    Die Bundeswehr sponsert den Kitesurf Worldcup! Viele Leute, welche den Aufstig in olympische Gefilde als Meilenstein sehen, lassen bei dem Thema sponsoring KSWC SPO ihren bösen Zugen freien Lauf…..ein WIDERSPRUCH.

    Aber warum ist dies ein Widerspruch? Das Sponsoring durch die BW bedeutet für das Kitesurfen einen weiteren Sprung nach oben! In der Bundesrepublik Deutschland ist die Hochleistungs- bzw. Spitzensportförderung von öffentlichem und nationalem Interesse. So hat der Deutsche Bundestag u. a. auf der Grundlage einer entsprechenden
    Beschlussempfehlung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages die Bundesregierung u.a. aufgefordert darauf hinzuwirken, dass alle staatlichen Stellen den sozialen und gesellschaftspolitischen Beitrag des Sports bei ihren Entscheidungen angemessen berücksichtigen.
    Die Förderung des Spitzensports ist u.a. dadurch legitimiert, dass Erfolge deutscher Athletinnen und Athleten bei internationalen Wettbewerben das Bild Deutschlands in der Welt mitprägen und damit der gesamtstaatlichen Repräsentation dienen.

    Die Bundeswehr ist einer der größten Förderer des Hochleistungssports in Deutschland. Sie gewährleistet optimale Rahmenbedingungen für die leistungssportliche und berufliche Laufbahn der geförderten Spitzensportlerinnen und Spitzensportler. 80% aller Spitzensportler in Deutschland sind Soldaten und Angehörige der Sportfördergruppen Leute. Ohne die Förderung durch die Bundeswehr wären niemals die vielen Medallien deutsche Althleten nach Hause gebracht worden.

    Ziele der BW bei der Förderung des Spitzensports sind klar:
    die Repräsentanz Deutschlands bei internationalen Wettkämpfen (z.B. Europa-,Weltmeisterschaften, Olympische Spiele) zu gewährleisten, den deutschen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern Chancengleichheit gegenüber Sportlern anderer Staaten einzuräumen und
    der Vereinbarkeit von sportlicher Laufbahn und Berufsausbildung besondere Aufmerksamkeit zu widmen, um auch nach dem Ende der sportlichen Karriere ein angemessenes Berufsleben zu ermöglichen.
    Selbstverständlich ist dabei auch ein primäres Ziel die Rekrutierung von jungen Menschen, welche Deutschland dienen wollen. Diese Werbeaktionen sind längst überfällig. Die Bundeswehr, also das Deutsche Volk, braucht sportliche, gebildete und in allen Bereichen. Auch in Kampftruppen..logisch.
    Ich befürworte diesen Weg!

    Und alle die jetzt schimpfen gegen die Bundeswehr: Leute, ihr lebt in einer Demokratie, in einem sicheren und stabilen Land mit wirtschaftlichem Erfolg und solzialen Absicherung. Allen geht es im Vergleich zu anderen Nationen sehr gut.Sicherheit und die damit verbundene internationale Bündnispolitik in allen Sektoren ist ein ein Kollektivbedürfnis von uns allen. Vielen ist dieses Bedürfnis bewusst..bei anderen Personen ist es eher ein latentes, also nicht bewusstes, Bedürfnis. Dies hat aber meist den Hintergrund, dass aufgrund der guten individullen Allgemeinsituation, einer fehlender politischen und wirtschaftlichen Weitsicht bzw. fehlender Vaterlandsidentifikation kein hochdiffernzierte Mangelempfinden besteht.
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    • Leif

      Ich bin selber Soldat und Kitesurfer
      Natürlich bin ich damit voreingenommen. Ich kann NOMS nur zustimmen. Guckt ein bisschen tiefer in die Materie bevor hier amerikanische Rekrutierungsverhältnisse angedichtet werden. Die Bundeswehr fördert seit je her Spitzensportler und ermöglicht oftmals erst entsprechende Karieren. Und den Dienst an der Waffe verrichten diese Sportler nur im geringsten Maße. Schon gar nicht in Einsatzgebieten.
      Bevor hier jemand schreibt, dass Kitesurfen bzw. Sport und die Bundeswehr nicht zusammenpassen, sollte man sich viel mehr darüber auslassen, dass die bekannteste Fast-Food-Kette bei sämtlichen sportlichen Großveranstaltungen als Hauptsponsor auftritt.

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